Unterschied zwischen Grillpavillons und herkömmlichen Gartenpavillons

Beim Begriff Grillpavillon denkt man womöglich zuerst an Partyzelte, die man bei großen Feiern im Garten aufbaut. Doch unter einem herkömmlichen Pavillon darf man den Grill in der Regel nicht aufbauen. Das hat zwei Gründe:

Zum einen sind die Materialien von herkömmlichen Gartenpavillons nicht immer feuerfest, zum anderen würde sich Rauch im Deckenbereich ansammeln – das riecht nicht nur unangenehm, sondern kann auch gesundsgefährend werden. Grillpavillons hingegen sind so konstruiert, dass ein sicheres Grillen unter einer Überdachung möglich ist.

Der entscheidende Unterschied daher zu herkömmlichen Pavillons: Auf dem Dach besitzen Grillpavillons einen Rauchabzug, wodurch sich Stauwärme, Ansammlung von Rauch und Feuchtigkeitsbildungen vermeiden lassen. Spezielle Grillpavillons aus Kunststoff bestehen zusätzlich aus hitzebeständigem Material.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Gartenpavillons haben viele Grillpavillons eine kleinere Grundfläche, die jedoch immer noch ausreichend Platz für Grill und Grillmeister bietet. Der Pavillon kann so auch in kleineren Gärten platzsparend eingesetzt werden.

Einsatzmöglichkeiten von Grillpavillons

Oft genug verdirbt schlechtes Wetter die Lust aufs Grillen. Im Sommer droht die lang ersehnte BBQ-Party im wahrsten Sinne ins Wasser zu fallen. An anderen Tagen knallt die Sonne und auch am Grill freut man sich über ausreichend Schatten.

Im Herbst und Winter ist für viele Grillfans Pause angesagt. Oft hindern Schnee und Kälte die Lust aufs Grillen. Manche Grillpavillons ermöglichen die beste Freizeitbeschäftigung der Welt auch im Winter. Ein Grund, warum das Wintergrillen immer beliebter wird.

Grillpavillons kaufen oder mieten?

Kleinere Grillpavillons kann man schon zu einem Preis von unter 100 Euro kaufen. Für alle, die ab und zu kleine Grillfeten im heimischen Garten veranstalten, ist ein Grillpavillon daher eine gute Investition. Natürlich ist für eingefleischte Grillfans bei Qualität und Preis nach oben hin alles offen.

Mieten lohnt sich meist eher für größere Grillpavillons, die meist einen Durchmesser von mehreren Metern und feste, halboffene Seitenwände besitzen. Große Grillpavillons kommen vor allem bei öffentlichen Festen oder großen Privatfeiern zum Einsatz.

Materialien und Modelle von Grillpavillons

Es gibt auf dem Markt zahlreiche Varianten von Grillpavillons. Die Funktion und die Location entscheiden letztendlich darüber, welches Modell am besten passt.

Wer z. B. nur einen kleinen Garten besitzt, benötigt eher einen Grillpavillon, der sich schnell auf- und wieder abbauen lässt. Eingefleischte Fans mit viel Platz zeigen Ihre Liebe zum Grillen schon mal, in dem sie einen Pavillon fest im Garten platzieren. Klar, dass es dann ein Modell sein soll, dass nicht nur funktional, sondern auch optisch etwas her macht.

Grillpavillon mit Kunststoff-Überzug

Wer schwerpunktmäßig im Frühjahr oder Sommer grillt und ein schnell abbaubares Modell benötigt, sollte sich einen Grillpavillon mit hitzebeständigem Polyester-Überzug anschaffen. Dieser Grillpavillon besitzt ein doppeltes Dach, zwischen dem ein Rauchabzug angebracht ist.

Die Vorteile eines Grillpavillons aus Kunststoff: Er spendet Schutz vor Regen, Hitze und Sonneneinstrahlung. Außerdem lässt er sich nach dem Gebrauch wieder leicht falten und platzsparend lagern. Ein Minus dieser Pavillons: Der Schutz besteht nur nach oben hin, da Seitenteile fehlen. Daher sollten diese Grillpavillons an einem eher windgeschützten Ort aufgebaut werden.

Metallpavillons für Grill-Profis

Metallpavillons aus Stahl sind wesentlich stabiler als Modelle mit Kunstoffüberzug. Daher kann man diese auch mal mehrere Wochen draußen stehen lassen. Diese Grillpavillons werden fest im Boden fixiert und zeichnen sich deshalb durch einen besonders festen Stand aus. Besonders praktisch: Viele Modelle besitzen an beiden Seiten Ablagen zum Abstellen von Fleisch oder Grillzubehör.

Pavillon mit festem Dach

Leco-Grillpavillons unterscheiden sich optisch von anderen Modellen. Diese Pavillons mit festem Dach werden an der Oberseite durch zwei vertikal versetzte Platten geschützt. Der Rauch entweicht durch einen Spalt zwischen den Dachplatten.

Im Gegensatz dazu besitzen Metallpavillons der Marke Tepro das für Grillpavillons typische, spitz zulaufendes Doppeldach. Es lässt sich mit einem wasserabweisenden Bezug aus hellem Polyester als Feuchtigkeits- und Sonnenschutz bespannen. Diese Metallpavillons machen mit Ihrer mediterranen Optik im Sommer richtig etwas her.

Pompöser kommt der Grillpavillon Messina BBQ daher. Dieses Modell besitzt einen dickeren Aluminiumrahmen und wird meist auf einem Holzpodest fixiert. Die Dachplatten dieses Grillpavillons sind so konstruiert, dass sie auch der Last einer hohen Schneedecke standhalten. In die beeindruckende Kulisse dieses Pavillons passt am besten ein dicker Gas- oder Kohlegrill – und natürlich ein Grillmeister, der dieser Szenerie würdig ist.

Pavillons aus Holz: Grillkotas

Was auf den ersten Blick wie eine Hobbit-Behausung aus Herr der Ringe aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als echtes Grill-Paradies. Grillkotas sind sechseckige Grillpavillons aus Holz und ermöglichen das Grillen zu jeder Jahreszeit. Das Highlight im Innenraum ist natürlich die eingebaute Feuerstelle mit Rauchabzug. Bänke ringsum bieten viel Platz für weitere Partygäste.

Grillpavillion aus Holz Herstellerbild Jalotakka (Illustration)

Der absolute Knaller bei Grillkotas: Der Grillpavillon kann auch noch um einen weiteren Saunaraum erweitert werden. Die perfekte Kombi: zuerst herrliches Fleisch genießen, danach ein heißer Aufguss. Was will man mehr?

Grillkota im Garten aufstellen – das muss man beachten:

Im Gegensatz zu den anderen Grillpavillons handelt es sich bei der Grillkota um ein festes Gebäude. Man benötigt also ausreichend Platz im Garten. Außerdem sollte man sich beim örtlichen Bauamt informieren, ob ggf. eine Bau- und Schachtgenehmigung nötig ist. Falls man den Garten gemeinsam mit Nachbarn nutzt, sollte man auch diese bei der Planung mit einbeziehen.

Grillpavillon kaufen – 3 kleine Entscheidungshilfen

  • Art und Häufigkeit des Grill-Sessions: Grillen Sie gefühlt jede Woche und das bei jedem Wetter? Dann sollten Sie sich für einen Grillpavillon entscheiden, den Sie nicht ständig wieder auf- und abbauen müssen.
  • Material: Suchen Sie die Herausforderung und schrecken nicht davor zurück, auch im Winter draußen zu grillen? Investieren Sie in gutes Material. Je hochwertiger der Grillpavillon ist, desto öfter und länger werden Sie Ihre Freude daran haben.
  • Location und Größe: Sie besitzen ausreichend Platz im Garten für regelmäßige Grillpartys mit Freunden und Familie? Dann ist ein größerer Grillpavillon wie die Grillkota genau das Richtige.

Fazit zum Grillpavillon

Grillpavillons sind nicht gleich Grillpavillons. Ob einfache Pavillons mit hitzebeständigem Kunststoff-Überzug, Metallpavillons oder Grillkotas aus Holz – jedes Modell besitzt seine Stärken und Schwächen. Entscheidend für den Kauf ist letztendlich, wie regelmäßig man grillt und wie wetterfest der Pavillon dabei sein sollte. Grundsätzlich gilt: Je öfter gegrillt wird und je weiter es dabei in Richtung Winter geht, desto mehr sollte man in wetterbeständige Materialien investieren.