Hurra, Hurra, der Lenz ist da! Und mit ihm beginnt die wohl schönste Zeit des Jahres: die Grillsaison. Das Osterfest ist also ideal dafür, um bei steigenden Launen und Temperaturen die BBQ-Zeit einzuläuten. Wenn der Osterbraten dann doch aus dem Ofen und nicht vom Grill kommt, lassen wir das aber auch durchgehen – Hauptsache Fleisch!

Klassische Zutaten fürs Ostermenü: Osterlamm, Grünzeug und irgendwas mit Ei

Deftiges Essen an Heiligabend, kräftige Steaks im Sommer – dazwischen gönnen wir uns gerne etwas Leichtigkeit. Dass jetzt keine rauchigen Spareribs auf den Tisch kommen, ist also klar. Lamm, Geflügel, Kaninchen: Vielleicht ist es die Aggression auf die ganze kitschige Osterdeko, vielleicht ist es auch einfach nur ihr zartes Fleisch, aber dieses Trio ist in jedem Fall prädestiniert fürs Ostermenü. Sie verleihen dem Osterfest seinen ganz eigenen Geschmack und sind himmlisch zart im Biss. Besonders das Lamm eignet sich hervorragend als Osterbraten.

Apropos Osterdeko: Wollten Sie das ganze Zeug nicht schon längst in die Pfanne hauen? Dann machen Sie das doch einfach. Spiegeleier, Omelettes oder hartgekochte Eier: Irgendwas davon gehört in jedes Ostermenü.

Damit Sie nach dem Essen unbeschwert auf Eiersuche gehen können, sollten Sie die Beilagen reduziert halten. Salate, Gemüsevariationen, leichte Soßen – viel mehr braucht es gar nicht, wenn Sie erstklassiges Fleisch verwenden. Wer sich mit der Farbe Grün partout nicht anfreunden kann, dem empfehlen wir die wohl leckerste Schocktherapie seit es Beilagen gibt, zum Beispiel dieses frühlingshafte Erbsenpüree mit Minze aus dem Pellet Smoker.

Rezepte für ein Ostermenü mit drei Gängen: Ein schöner Lammrücken kann auch entzücken

Jungtiere haben von Natur aus deutlich zarteres Fleisch, kein Wunder, dass Lammfleisch so auf der Zunge zergeht. Wenn Sie in kleiner Runde feiern, legen wir Ihnen die feinen Lammlachse ans Herz. Lammkeulen sind ebenfalls ein beliebtes Lammgericht – hier gibt es ein leckeres Rezept dazu. Das Lammkarree mit seinen markanten Knochen ist lecker und gleichzeitig eindrucksvoll. Für ein Osterfest mit der ganzen Familie empfehlen wir den Lammrücken. Zum einen ist er das zarteste Stück des Lamms, zum anderen ist er groß und prachtvoll genug, um eine Ostertafel zu schmücken und alle satt zu machen. In jedem Fall kommt aber so oder so als erstes?

Die Vorspeise zum Ostermenü: Eiersalat mit Bacon und Rucola

Ja, eigentlich wollten Sie ja was Leichtes machen, so frühlingshaft? aber kann?s nicht doch etwas Pfiff haben und? Fleisch? Es kann:

  • 4 Eier
  • 2 kleine Möhren
  • ½ Stange Lauch
  • ½ Bund Rucola
  • 4 hauchdünne Scheiben Bacon
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Walnussöl
  • 1 Prise Zucker
  • Salz
  • Pfeffer

Kochen Sie die Eier 8-9 Minuten lang hart, waschen und schälen Sie in der Zwischenzeit die Möhren und schneiden Sie sie mit einem Sparschäler in ganz dünne Streifen. Holen Sie die Eier aus dem Wasser, kühlen Sie sie unterm Wasserstrahl ab und pellen Sie sie. Der Lauch wird geputzt und in feine Ringe geschnitten, die Rucola wird gewaschen, etwas abgetrocknet und gehackt (vorher die dicken Stiele entfernen!).

Schnappen Sie sich eine Pfanne und braten Sie die Baconstreifen bei mittlerer Hitze an – ohne Fett! So wird´s schön knusprig und außerdem ist das hier ja alles ganz leicht, schon vergessen? Anschließend kommt der Speck auf etwas Küchenpapier und wird abgetupft. Es ist noch Fett in der Pfanne? Bloß nicht wegtun! Darin werden jetzt der Lauch und die Möhren gegart, 3-4 Minuten lang, und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Dann alles auf einem Teller abkühlen lassen.

Waschen Sie die Zitrone ordentlich ab und reiben Sie die Hälfte der Schale fein ab. Pressen Sie eine Hälfte der Zitrone aus und vermischen Sie den Saft mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und Walnussöl. Geben Sie die Möhren, den Lauch und die Rucola dazu, schneiden Sie die Eier in Scheiben und heben Sie sie vorsichtig unter. Als i-Tüpfelchen kommen die Baconstreifen oben drauf – fertig ist die Vorspeise.

Osterrezept für die Hauptspeise: Festlicher Lammrücken in Kräuterkruste

Würzig, knusprig, zart: So wird der Lammrücken ein Genuss.

  • 1 kg Lammrücken
  • 300 g Erbsen
  • 250 g Zuckerschoten
  • 250 ml Milch
  • 30 g Butter
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Crème fraîche
  • 1 EL Mehl
  • 1-2 EL Rosmarin
  • ½ Bio-Zitrone
  • Salz
  • weißer Pfeffer

Waschen Sie den Lammrücken mit klarem Wasser ab und würzen Sie ihn mit etwas Salz und Pfeffer. Für die nächste Dreiviertelstunde kommt er bei 200 Grad in einem Bräter in den Backofen. Gießen Sie zwischendurch immer wieder etwas Wasser an.

In der Zwischenzeit können Sie in Ruhe die Petersilie waschen, den Knoblauch schälen und beides klein hacken. Zerbröseln Sie das Toast und vermischen Sie alles mit dem Rosmarin und Crème fraîche. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nach 30 Minuten im Ofen wird der Lammrücken mit der Kräutermischung bestrichen.

Waschen Sie die Zuckerschoten, schälen und würfeln Sie die Zwiebeln, erhitzen Sie etwas Butter und dünsten Sie beides gemeinsam mit den Erbsen an. Geben Sie anschließend 250 ml Wasser dazu und lassen Sie alles 10 Minuten dünsten. Erhitzen Sie die restliche Butter und geben Sie das Mehl dazu. Löschen Sie es mit der Milch und dem Sud der Erbsen ab und lassen Sie es ein paar Minuten köcheln. Sie haben noch eine Zitronenhälfte von der Vorspeise über? Super! Geben Sie hier ihren Saft und ihre abgeriebene Schale dazu.

Wenn der Lammrücken aus dem Ofen kommt, sollte sich eine leckere Kräuterkruste gebildet haben. Richten Sie das Gemüse neben dem Fleisch an und garnieren Sie alles mit der Soße. Auf dem Tisch lösen Sie das Fleisch vorsichtig vom Knochen und schneiden es in Scheiben – so können sich Ihre Gäste ganz einfach bedienen.

Alternative: Sie möchten zu Ostern lieber mit einem Lammkarree glänzen? Vize-Grill-Europameister Olly von LivingBBQ.de hat ein Rezept für Sie, bei dem Ihnen das Wasser im Mund zusammenläuft.

Ostermenü, letzter Akt – das Dessert: Leichte gefüllte Zitronen mit Zitronensorbet

Sie wollen Ihre Gäste beeindrucken ohne viel Mühe? Das ist das richtige Osterdessert für Sie:

  • 4 Bio-Zitronen
  • 250 ml Zitronensorbet
  • 5 Stiele Minze
  • 150 g Joghurt (3,5 % Fett)

Waschen Sie die Zitronen in heißem Wasser ab, trocknen Sie sie ab und rollen Sie sie mit leichtem Druck auf einem Brett hin und her. Schneiden Sie an einem Ende der Zitrone eine dünne Scheibe ab (Vorsicht, nicht ins Fruchtfleisch schneiden! Die Zitrone muss hinterher darauf stehen können) und am anderen Ende eine dicke Scheibe, die weit ins Fruchtfleisch geht – wie ein Deckel.

Pressen Sie die Zitrone vorsichtig über eine Schüssel aus und holen Sie das übrige Fruchtfleisch mit einem Löffel vorsichtig heraus. Die Schale muss unversehrt bleiben. Holen Sie das Sorbet aus dem Tiefkühlfach und lassen Sie es etwas antauen. Hacken Sie die Minze derweil in feine Stückchen und vermischen Sie sie gemeinsam mit dem Sorbet, dem Joghurt und zwei Esslöffel des Zitronensafts in einer Schüssel zu einer einheitlichen Masse. Geben Sie die Eis-Mischung mithilfe eines Spritzbeutels in die Zitronen, setzen Sie die Deckel wieder drauf und lassen Sie alles mehrere Stunden im Gefrierfach festfrieren.

Dieses Dessert ist erfrischend und schreit förmlich nach Sommer.

Fazit zum Ostermenü

Ostergerichte leben von Leichtigkeit, Zartheit und gutem Geschmack. Gutes Fleisch – zum Beispiel vom Lamm – liefert die nötige Grundlage für ein gelungenes Menü. Mit locker-leichten, frühlingshaften Zutaten kreieren Sie ein Menü, das nicht beschwert und dennoch einfach nur schmeckt.

Unser leckeres Lamm-Sortiment und andere gute Grundlagen für jedes Menü finden Sie übrigens jederzeit in unserer Fleischtheke.