Schritt 1: Wissen, was auf den Grill kommt ? Was ist ein T-Bone-Steak?

Um ein T-Bone-Steak optimal grillen zu können, ist es erstmal wichtig zu wissen, was da überhaupt auf dem Rost landet. Gerade dieses Teilstück hat eine spannende Besonderheit. Es ist ein Stück vom Rind und wird aus Teilen der Hochrippe geschnitten. Was das T-Bone-Steak so einzigartig macht, ist, dass es nicht nur aus einer Fleischsorte besteht. Es wird so zugeschnitten, dass es von einem T-förmigen Knochen durchzogen wird (daher der Name ?T-Bone-Steak?). Auf einer Seite des Knochens ist das kräftige Roastbeef, das kleine Stück Fleisch auf der anderen Seite ist das zarte Filet. Diese Kombination ist einfach unschlagbar und verleiht dem T-Bone-Steak eine einmalige Bandbreite an Geschmack und Biss.

Welches T-Bone-Steak soll auf den Grill?

T-Bone-Steak ist nicht gleich T-Bone-Steak, denn nur der Zuschnitt allein macht noch kein gutes Fleisch. Dieses Stück ist nichts für zwischendurch, sondern wirklich etwas Besonderes. Achten Sie also schon beim Einkauf auf eine hervorragende Qualität. Wichtig für den Geschmack ist das Alter, das Geschlecht des Tieres und die Art der Reifung. Färsen (junge, Kühe, die noch nicht gekalbt haben) haben zum Beispiel deutlich zarteres Fleisch als ihre männlichen Artgenossen. Ein T-Bone-Steak, das trocken abgehangen ist ? also dry aged ? wird außerdem deutlich intensiver im Geschmack und zergeht förmlich auf der Zunge.

Mehr Infos rund ums Thema Rindfleischsorten gibt es übrigens hier bei uns im Blog.

Schritt 2: Die richtige Vorbereitung bei der Zubereitung des T-Bone-Steaks

Die Vorbereitung beginnt schon ein bis zwei Stunden vor dem Grillen. Holen Sie das Fleisch aus dem Kühlschrank und lassen Sie es sich akklimatisieren. So wird es später auf dem Grill gleichmäßiger gar. Ein gutes T-Bone-Steak müssen Sie nicht marinieren. Ist es doch eingelegt, dann sollten Sie den Großteil der Marinade vor dem Grillen vorsichtig abtupfen. Wenn etwas in die Glut tropft und verbrennt, gibt das sonst unangenehmen Rauch.

Die ewige Frage: Wann pfeffern und salzen?

Viele Rezepte sehen vor, dass man das Fleisch vor der Zubereitung in Salz und Pfeffer wälzt. Lassen Sie beim Grillen eines T-Bone-Steaks bloß die Finger davon! Auf dem Grill kann der Pfeffer der großen Hitze nicht standhalten und verbrennt. Das Steak wird dadurch nicht nur nicht richtig gewürzt, es bekommt auch noch einen ganz fiesen Beigeschmack ? schade um das schöne Fleisch. Das Salz kommt mit der Hitze zwar besser klar, entzieht dem Fleisch aber auch Feuchtigkeit, daher sollten Sie hier lieber etwas sparsam sein. Am allerbesten ist es, wenn sämtliche Gewürze erst nach dem Grillen aufs Fleisch kommen.

Weitere Tipps zur Vorbereitung: Mit etwas Geschick können Sie das T-Bone-Steak entlang des Knochens leicht einschneiden, damit es gleichmäßiger gart und sich später leichter vom Knochen lösen lässt. Bevor das Steak auf den Rost kommt, bestreichen Sie das Fleisch mit etwas Öl

Schritt 3: Das T-Bone-Steak grillen ? jetzt wird?s heiß!

Die Sonne strahlt, die Kohle glüht: perfekte Voraussetzungen. Wenn der Holzkohlegrill schon richtig heiß und die Kohle ganz weiß ist, kann es losgehen. Falls Sie einen Gasgrill oder Elektrogrill benutzen, drehen Sie ihn bitte auf die höchste Stufe auf. Legen Sie das Fleisch an die heißeste Stelle, achten Sie aber auf indirekte Hitze. (Falls Sie keinen Grill zur Hand haben, können Sie Ihr Steak natürlich auch in einer Pfanne braten.)

Tipp: Versetzen Sie das Fleisch nach der Hälfte der Zeit jeweils um 45 Grad ? so entsteht das typische Rautenmuster.

Wie lange muss das Fleisch garen?

Wenden Sie das Fleisch nur ein einziges Mal und lassen Sie es auf jeder Seite mehrere Minuten liegen. Die Garzeit richtet sich je nach Dicke des T-Bone-Steaks und nach gewünschter Garstufe:

Dicke des Steaks

rare

medium

well-done

2 cm

3 Minuten

4 Minuten

5 Minuten

3 cm

4 Minuten

5 Minuten

6 Minuten

4 cm

5 Minuten

6 Minuten

7 Minuten

Die Garstufe können Sie ansonsten auch über eine Druckprobe kontrollieren. Dafür ist Ihr eigener Daumenballen besonders hilfreich. Hier lesen Sie mehr dazu. Wer es ganz genau wissen möchte, dem kann ein Grillthermometer helfen. Für ein herrlich saftiges Steak, das innen noch zartrosa ist, empfehlen wir eine Kerntemperatur von etwa 55 Grad.

Wichtig: Benutzen Sie zum Wenden auf keinen Fall eine Gabel! Das ruiniert das gute Fleisch und lässt den wertvollen Bratensaft entweichen. Nehmen Sie stattdessen lieber eine Grillzange.

Schritt 4: Es ist angerichtet! Das T-Bone-Steak servieren

Wenn Ihr T-Bone-Steak fertig gegrillt ist, nehmen Sie es vom Rost und würzen Sie es ganz nach Belieben ? oder lassen Sie einfach die Fleischaromen für sich sprechen. Packen Sie das Steak anschließend für ein paar Minuten in Alufolie ein. So kann das Fleisch noch etwas ziehen und zur Ruhe kommen.

Wickeln Sie das Fleisch vor dem Servieren wieder aus und schneiden Sie es entlang des Knochens ab. Da ein T-Bone-Steak gut und gerne zwischen 600 und 800 Gramm wiegen kann, werden Sie lange Freude daran haben. Damit das Prachtstück während des Essen nicht auskühlt, können Sie eine Warmhalteplatte verwenden.

Übrigens: In unserem Fleischsortiment finden Sie unser bestes Dry Aged T-Bone-Steak ? auch in großen Zuschnitten bis zu 2,8 Kilo!

Schritt 5: Die besten Beilagen zum T-Bone-Steak

Eigentlich steht das T-Bone-Steak für sich. Es schmeckt, es sieht großartig aus und es macht satt ? was will Mann mehr? Wer sein gegrilltes T-Bone-Steak dennoch garnieren möchte, der sollte dem Fleisch mit der Beilage nicht die Show stehlen (das klappt eh nicht).

Als Kontrast zum heißen, mächtigen Fleisch macht sich ein leichter Blattsalat sehr gut, zum Beispiel mit Essig-Öl-Dressing. Das gibt ein eiweißreiches Gericht mit vielen Ballaststoffen ? von wegen, Grillen wäre nicht gesund! Wenn die Beilage auch vom Grill kommen soll, können Sie auch Folienkartoffeln oder Maiskolben dazu grillen.

T-Bone-Steak grillen: Das Fazit

Das T-Bone-Steak ist der König unter den Grillgütern und gehört auf den Rost eines jeden BBQ-Fans. Die Kombination aus Roastbeef und Filet ist unschlagbar im Geschmack, aber Sie sollten beim Einkauf auf beste Qualität setzen. Das Ergebnis schmeckt zauberhaft ? dabei ist das Grillen des T-Bone-Steaks kein Hexenwerk. Wenn man die hier genannten Tipps befolgt, kann nichts mehr schief gehen.

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